Die Siedlung Albüron wurde bei der Gründung des Klosters St. Urban im Jahre 1194 erstmals erwähnt. Ulrich von Langenstein aus Melchnau schenkte dem neu gegründeten Kloster Güter aus "Aldpurron".
Das alte Dorf schmiegt sich in die Mulde zwischen dem Schlösslifelsen und dem Kapellhügel. Das Schlössli birgt die Burgruine aus dem 13. Jh. 1248 finden wir die Burg Altbüron in den Akten. Noch zeugen davon der das Dorf beherrschende Burghügel aus Sandstein. Weil Freiherr Rudolf von der Balm - Herr zu Altbüron - 1308 an der Ermordung König Albrechts bei Windisch teilgenommen hatte, wurde die Burg 1309 zerstört und ihre Besatzung hingerichtet.

Nun gelangte Altbüron an die Deutschherren in Hitzkirch, 1571-1798 an Ludwig Pfyffer und seine Nachkommen. Die eigentliche politische Oberhoheit über Altbüron - einst österreichisch - ging 1407/1415 durch Kauf des Amtes Willisau, bzw. Eroberung des Aargaus, an die Stadt Luzern über. Bis 1798 verlief die Twinggrenze (Gemeindemarche) zu einem ansehnlichen Teil durch das Melchnauer- und damit Bernergebiet. Bereits im 9. Jahrhundert wurden die Bäche Rot und Murg zur Trennungslinie zwischen Ober- und Unteraargau, um anfangs 15. Jahrhundert die Grenze zwischen Luzern und Bern zu werden. Mit der Reformation wurde sie zusätzlich zu einer Konfessions- und Kulturgrenze, was sich für Altbüron und seine Umgebung zur Zeit der Religionskriege (1529, 1531, 1656, und 1712) leidvoll auswirkte. Beim Bauernkrieg (1656) hingegen war man hüben und drüben ein Herz und eine Seele. 1847, zur Zeit des Sonderbundskrieges, marschierten eidgenössische Truppen von Langenthal über Melchnau nach Altbüron und weiter nach Zell.

Um dem Schleichhandel zu begegnen, entstand 1734 eine Zollstätte. 1770 gab es in Altbüron einen Branntweinbezirk, nebst etlichen anderen im Amt Willisau.
1802 errichteten die Altbürer ihr erstes Schulhaus. Im Jahre 1825 wurde eine Strohflechtschule eingerichtet. Der heutige Schulhausbau entstand 1967. 1999 wurde die regionale Mehrzweckanlage Hiltbrunnen mit drei Sporthallen eingeweiht. Die Turnhalle wurde 2000 in zeitgemässe Schulräume umgebaut.

 

     

Gemeindeverwaltung Altbüron: 062 207 00 80 / Mail: gemeindeverwaltung@altbueron.ch
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do 08.00 - 11.45, 14.00 - 17.00 Uhr.

Mi, Fr 08.00 - 11.45 Uhr, Nachmittag geschlossen.